Die Natur heilt - Teebaumöl
-Was Sie schon immer über Ätherische Öle wissen wollten-


Teebaumöle
Pflanzenfamilie Myrtaceae


Veröffentlichung im Newsletter Ganzheitliche Zahnheilkunde, Spitta-Verlag 07/99

 

In den ätherischen Ölen finden wir die Lebenskraft und die im Lauf der Evolution entwickelten Abwehrstoffe der Pflanzen. Teebaumöle nehmen dabei wegen ihres einmalig bereiten Wirkstoffspektrums eine Sonderstellung ein. Bei den unterschiedlichsten Erkrankungen vermögen sie Linderung und Heilung zu schenken.
Inzwischen wurden einige aus der ca. 120 Arten umfassenden Melaleuca-Familie stammenden Exemplare eingehend erforscht. Dabei wurde herausgefunden, daß auch einige Pflanzen dieser Familie hochinteressante Heilwirkung aufweisen.

Dazu zählen unter anderem: Teebaum, Cajeput, Niaouli, Manuka und Kanuka. Jedes dieser Öle hat bevorzugte Anwendungsbereiche, die an Hand der Hauptinhaltsstoffe erläutert werden.

Die meisten Öle wirken auf zwei Ebenen. Zum einen ist es die gezielte Wirkung gegen eine Vielzahl von Bakterien, Viren und Pilzen, zum anderen die Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Seit Jahrtausenden bekannt - für Europa erst spät erkannt.
Bereits vor mehr als 50.000 Jahren hatten die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, mit dem Teebaum ein Heilmittel entdeckt, mit dem sie den Großteil ihrer Krankheiten und Verwundungen behandelten. Es dauerte dann aber bis spät in das 18. Jahrhundert hinein, ehe auch der "weiße Mann" den ersten Kontakt mit den wildwachsenden Bäumen schließen konnte, deren Blätter das heilsame ätherische Öl beinhalten. Die erste Niederschrift über Tea-Trees finden wir in den Aufzeichnungen des Botanikers Dr. Joseph Banks, der mit dem britischen Weltumsegler James Cook etwa um 1770 nach Australien kam. Er beobachtete, wie die Aborigines einen Sud aus Blättern bestimmter Bäume zur Heilung verschiedenster Haut- und Wundprobleme verwendeten.

Anfänglich hatten die Matrosen von Cooks Schiff das Gebräu für Tee gehalten, doch dieser mundete ihnen nicht besonders. Dr. Banks nahm provisorische Untersuchungen der öligen Flüssigkeit in Bezug auf ihre Heilfähigkeit vor und machte dabei die ersten überraschenden Entdeckungen. Einige Besatzungsmitglieder, die an Schorf erkrankt waren - bei der Enge und den miserablen hygienischen Verhältnissen in den Schiffen jener Jahre kein Wunder - zeigten rasche Besserung. Da aber die Blätter weiterhin als Teersatz verwendet wurden, prägte Captain Cook den heute noch erhaltenen falschen Namen Tea-Tree, also Teebaum, für diese Pflanzengattung.

Ebenso falsch wie diese Bezeichnung war dann auch der später in der Botanik verwendete Artenname des Baumes: Melaleuca. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den beiden Wörtern melas, was schwarz bedeutet, und leukos für die Farbe Weiß zusammen. Übersetzt bedeutet Melaleuca also Schwarzweiß. Der Artenname entstand, wie bei zahlreichen anderen biologischen Entdeckungen auch, aus einem großen Irrtum heraus. Als die ersten Beschreibungen des Teebaumes entstanden, wurde der Stamm als schwarz und die Äste als weißfarbig geschildert, da die ersten Entdecker nicht wußten, daß in jenem Gebiet, in dem sie die ersten Teebäume entdeckten und für die Nachwelt katalogisierten, kurz zuvor ein Buschfeuer gewütet hatte. Zwar war das Gras und die Blätter der Bäume wieder nachgewachsen, aber die Stämme der meisten Bäume waren noch rußgeschwärzt.

Obwohl Captain Cook und sein Botaniker Dr. Joseph Banks bereits erste Erfahrungen mit der Heilkraft der Teebaumöle sammeln konnten, gerieten ihre Entdeckungen wieder in Vergessenheit und es dauerte bis zu den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts, ehe man die Heilkräfte weiter intensiv erforschte.
Als der Pionier schlechthin gilt der australische Chemiker Dr. Arthur R. Penfold.
Als Mitarbeiter des Sydney Technical Museums befaßte er sich ausführlich mit dem Teebaum (Melaleuca alternifolia) und fand dabei heraus, daß das aus den Blättern des Baumes gewonnene Öl wesentlich wirksamer war als das bis dahin überall verwendete Antiseptikum Phenol. Er belegte und veröffentlichte seine Untersuchungsergebnisse im Jahre 1925.

Sofort begannen sich zahlreiche Wissenschaftler in Australien, aber auch in Europa und den USA, mit dem Teebaum zu befassen. Es kam zu umfangreichen wissenschaftlichen Praxisversuchen und klinischen Tests in der Heilkunde.
Vor allem die infektionshemmende und keimtötende Wirkung des Öls faszinierte die Forscher und bald wurde das Teebaumöl von der Ärzteschaft als ungiftiges gewebeschonendes Heilmittel bei Infektionen und Hauterkrankungen geschätzt.
Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges waren es die australischen Truppen, bei denen Teebaumöl zur Grundausstattung der Erste-Hilfe - Ausrüstung gehörte. Vor allem bei den Kämpfen im Pazifikraum, bei denen Infektionen, wunde Hautstellen, Dschungelfieber, Insektenstiche und Wundbrand zur Tagesordnung der Soldaten gehörten, zeigte das Öl seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Tausende verwundeter Soldaten hatten ihr Leben dem Teebaum und seinen Blättern zu verdanken. Wie wichtig das Teebaumöl in Wirklichkeit war, unterstrichen führende australische Militärs nach Kriegsende mit dem Begriff "first line of defense against all skin problems", frei übersetzt: "Erste Verteidigungslinie gegen alle Hautprobleme". Während man bei den australischen Truppen erfolgreich auf das Naturheilmittel Teebaumöl setzte, wurde 1940 erstmals Penicillin pharmazeutisch hergestellt und die alliierten Truppen waren bei der Landung in der Normandie im Juni 1944 bereits mit diesem neuen Arzneimittel ausgestattet.

Das neue "Wundermittel Penicillin" trat seinen Siegeszug in den Labors und Apotheken überall auf der Welt an und das Teebaumöl geriet in Europa und Amerika erneut in Vergessenheit; nicht so in Australien. Es dauerte bis zu den 60er Jahren, ehe man sich auch in Europa wieder mehr den natürlichen Heilmitteln zuwandte und auch das australische Teebaumöl wieder interessant wurde. Eine wirkliche Renaissance erlebte es dann aber erst zu Beginn unseres Jahrzehnts, als sich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen intensiver mit den Heilwirkungen und botanischen Unterschieden befaßten.

Nachstehend das Ergebnis einer ungewöhnlichen Versuchsreihe, die 1991 in Kalifornien an einer Testgruppe bestehend aus 18 Männern, 30 Frauen und 2 Kindern durchgeführt wurde, die an den unterschiedlichsten Beschwerden litten:

Akne, Candidamykose des Mund-Rachen-Bereichs, Candidaausschlag, nichtspezifische Dermatitis, Ekzeme, Mundgeschwüre, Pusteln, Herpes labialis, pilzbedingte Nagelbettentzündung, sowie Tinea pedis, - crusis und - barbae.

Bis auf einen Teilnehmer, der sich gegen die Behandlung resistent zeigte, wurden alle Patienten geheilt, oder erreichten eine wesentliche Verbesserung ihres Zustandes.

Abschließendes Urteil der behandelnden Ärzte:
"Teebaumöl stellt eine natürliche, kostengünstige und wirkungsvolle Alternative zu den augenblicklich gegen die in dieser Studie beschriebenen Krankheitsbilder verabreichten Medikamente dar. Es ist sicher, leicht zugänglich, und sein Nebenwirkungsprofil ist den meisten Produkten, die zur Zeit bei diesen medizinischen Problemen verschrieben werden, weit überlegen."

(A. Shemesh & W..L. Mayo, "Tea Tree Oil - Natural Antiseptic and Fungicide", in: International Journal of Alternative and Complementary Medicine, Dezember 1991, S.12)

Ein Urteil, über das es sich nachzudenken lohnt in einer Zeit, da es für die Ärzte immer schwieriger wird, ein noch wirksames Medikament gegen bestimmte Erreger zu finden; in der die Aufzählung der möglichen Nebenwirkungen im Beipackzettel ein Vielfaches dessen umfaßt wie die der möglichen Heilwirkungen; in der Medikamentenkosten beschränkt werden, weil sie ins Unermeßliche steigen !

Zum Preis der Zuzahlung, die Sie für chemische Medikamente entrichten müssen, bietet sich hier eine natürliche, preiswerte Alternative, ohne bekannte Nebenwirkungen !

Achten Sie auf Qualität !

Durch die ständig wachsende Nachfrage nach pflanzlichen Heilmitteln besteht leider auch bei Teebaumöl und seinen Verwandten die Gefahr, daß sie mit anderen ätherischen Ölen oder gar chemischen Substanzen gestreckt werden. Das kann unter Umständen zu Reizungen der Haut und unkontrollierbaren Verschiebungen der Heilwirkung führen.
Bisher konnten allein im Teebaumöl ca. 160 Einzelstoffe nachgewiesen werden, die je nach Pflanzort, Bodenbeschaffenheit, klimatischen Bedingungen, Erntezeit und Gewinnungsverfahren erheblich schwanken können. Eine chemische Analyse ist deshalb zur Qualitätsbestimmung unumgänglich.

Seriöse Anbieter arbeiten ausschließlich mit australischen Hersteller zusammen, die Reinheit und Zusammensetzung des Öles gemäß den strengen Richtlinien der australischen Gesundheitsbehörde staatlich überprüfen lassen. Zu jeder Lieferung sollte darüber hinaus eine eigene Analyse erstellt werden, die dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt wird.

Nachstehend eine Übersicht der wichtigsten Inhaltsstoffe und deren üblicher prozentualer Anteil:

Monoterpenole
Monoterpenole, wie Geraniol, Linalool, -Terpineol und Terpinen-4-ol zeichnen sich in erster Linie durch antivirale, antimykotische und antibakterielle Eigenschaften aus.

Der wichtigste Wirkstoff des Teebaumöls Terpinen-4-ol soll nach den Richtlinien der australischen Gesundheitsbehörde mit mindestens 35% vertreten sein. Er kommt in anderen Ölen z.B. Majoran und Mastix nur in unbedeutenden Mengen vor. Terpinen-4-ol ist ein sehr hautfreundlicher Stoff.

Cineol
Der Anteil an Cineol, verschiedentlich auch als Eukalyptol bezeichnet, sollte im Teebaumöl einen Anteil von 3 - 3,5 % nicht überschreiten. Öle mit sehr hohem (bis zu 60%) Cineolanteil, wie Cajeput-, Niaouli- und besonders Eukalyptusöl, weisen eine günstige Wirkung gegen Bakterien und Viren auf, und werden auf Grund ihrer schleimlösenden und -verflüssigenden, sowie schmerzlindernden Wirkung bevorzugt bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Monoterpene
Die Monoterpene -Pinen, -, -Terpinen sind mit bis zu 45% der zweite Hauptwirkstoff im australischen Teebaumöl. Cajeput und Niaouli enthalten ca. 25%, Kanuka bis zu 65% des Wirkstoffes. Er wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, schleimregulierend und antiallergisch. Die Austrocknung der Haut bei längerer Anwendung, kann durch Mischung mit Lavendel, Palmarosa oder Manuka verhindert werden. Lediglich im Kanuka- und Kiefernnadelöl finden sich noch höhere Anteile ( 65-85%) an Monoterpenen.

Cadinen
Cadinen mit einem Anteil von 1 - 3% gilt ebenfalls als ausgesprochen hautfreundlich. Allergische, entzündliche Prozesse der Haut, sowie Juckreiz werden durch diesen Wirkstoff gelindert. Bei der Wundheilung zählt Cadinen zu den wirkungsvollsten Mitteln. Lediglich Manuka-(bis 65%) und Myrrheöl (bis 90%) enthalten einen höheren Prozentsatz dieses interessanten Wirkstoffes.

Viridiflorol
Gehört zur Gruppe der Sesquiterpenole und ist im Teeaumöl nur in geringen Anteilen von unter 1% enthalten. Viridiflorol unterstützt ebenfalls die Wundheilung und belebt den gesamten Organismus, stärkt das Bindegewebe und wirkt ausgleichend auf den Muskelstoffwechsel. Niaouli- und Kanukaöl weisen immerhin einen Gehalt um die 10% auf.

Leptospermone
Aus der Gruppe der Triketone sind besonders wegen ihrer schleimverflüssigenden, antibakteriellen und antimykotischen Wirkung interessant. Sie sind im Manukaöl mit ca. 25% enthalten.

Bereits 1925 berichtete A,R. Penfold in den "Medical and Dental Data" von der wertvollen Nutzung des Teebaumöls im medizinischen und zahnmedizinischen Bereich.

Seitdem wurde weltweit die weitgefächerte Heilkraft der Teebaumöle wissenschaftlich untersucht. Während über Teebaumöl inzwischen umfangreiche Ergebnissammlungen vorliegen, hat die Erforschung der übrigen Teebaumöle teilweise erst in den letzten Jahren begonnen.

Nachstehend eine Zusammenfassung der in vielen Untersuchungen belegten Wirkung von Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) gegen die verschiedensten Krankheitserreger mit Angabe der jeweils ermittelten minimal effektiven Dosis (MIC) in %:

Erreger Auslöser von MIC (%)
Bacillus cereus Lebensmittelvergiftungen 0,3%
Bacillus subtilis verschiedene Krankeitsbilder 0,3-0,4%
Corynebacterium ssp. Diphterie, Vaginitis, Urethritis u.A. 0,2-0,3%
Propionibacterium acnes Akne 0,4-0,5%
Staphylococcus aureus (Methicillinresistent) Abszeß, Brustentzündung, Knochenhautentzündung, Sepsis u.A. 0,2-0,3%
Staphylococcus aureus w.o. 0,2%
Staphylococcus epidermis Wundinfektionen 0,5%
Enterococcus faecalis Entzündungen der Herzinnenhaut 0,5-0,75%
Enterobacter aerogenes Pneumonie, Meningitis, Sepsis 0,3%
Eschericia coli Harnweginfektionen, Gallenweg- Gallenblasen- Blinddarmentzündung, Sepsis 0,2%
Klebsiella pneumonia Lungenentzündung 0,3%
Proteus vulgaris versch. Infektionen 0,2-0,3%
Pseudomonas aeruginosa versch. Infektionen (Hospitalismuskeim) 1-2%
Serratia marcescens versch. Infektionen (Hospitalismuskeim) 0,2-0,3%
Actinomyces viscosus Karies, Parodontitis 0,1%
Actinomyces naeslundii Karies, Parodontitis 0,02%
Bacteroides ssp. Infekt. im Mund-Rachenraum, Parodontitis 0,02%
Legionella pneumophilia Legionärskrankheit/Lungenentzündung 0,1%
Fusobacterium nucleatum zu Gewebezerfall führende Erkrankungen 0,02%
Peptococcus ssp. Abszesse, Eiterbildung 0,02%
Streptococcus ssp. Diverse 0,04%
Aspergillus ssp. befällt innere Organe, Allergieauslöser 0,3-0,4%
Candida albicans Haut-, Genitalpilz 0,2%
Pityrosporum ovale Hautpilzflechte, Seborrhoisches Ekzem 0,2%
Trichophyton ssp. Haut- Nagelerkrankungen 0,3-1%

Vorstehende Ergebnisse wurden bei Anwendung eines Teebaumöls mit pharmazeutischer Qualität nach den Richtlinien der australischen Gesundheitsbehörde gewonnen.

Die Quantität der wichtigsten Inhaltsstoffe muß sich in nachstehenden Grenzen bewegen:

Terpinen-4-ol 37 - 45%   a-Pinene 1,0 - 6,0%
Sabinene Spuren - 3,5%   a-Terpinene 5,0 - 13%
Limonene 0,5 - 4,0%   p-Cymene 0,5 - 12 %
1,8 Cineole 0 - 5,0%   g-Terpinene 10-28%
a-Terpinolene 1,5 - 5,0%   a-Terpineol 1,5 - 8,0%
Aromadendrene Spuren - 7,0%   d-Cadinene Spuren - 8%
Globulol Spuren - 3,0%   Viridiflorol Spuren - 1,5%

Die aktuellen Analysedaten eines solchen Öles können Sie im Internet einsehen unter:

http://www.nature.de oder kostenlos anfordern bei

Nature, Chr.-Hammerschmidt-Str. 33. 96355 Tettau

Nachstehend einige wissenschaftlich belegte Anwendungsmöglichkeiten:

Abszesse und Furunkel: Direkte Anwendung, Vollbad, Kompresse, Packung
Akne: Waschung, direkte Anwendung, Kopfdampfbad, Gesichtswasser
Allergien: Vollbad, direkte Anwendung, Salbe, Aromalampe
Arthritis: Vollbad, Massage, Kompressen, Packung
Herpes: Direkte Anwendung, Lotion, Bad
Lippenherpes: Direkte Anwendung, TT-Lippenbalsam, oder –Lippenstift
Genitaler Herpes: Vollbad, Sitzbad, Spülung, Lotion, Tampon
Bronchitis: Inhalation, Vollbad, Einreibung, Aromalampe
Erkältungen: Vollbad, Inhalation, Einreibung, Aromalampe, Gurgellösung
Fuß- Nagel- Kopfhautpilz: Fußbad, direkte Anwendung, Salbe, Spülung
Grippe: Inhalation, Vollbad, Gurgellösung, Aromalampe, Einreibung
Hautentzündungen: Vollbad, Lotion, Creme, Teebaumseife
Hühneraugen: Fußbad, direkte Anwendungen, Teebaumölpflaster
Insektenstiche: Direkte Anwendung, vorbeugend: Lotion
Nagelbettentzündung: Direkte Anwendung, Nagelbad
Sonnenbrand: Vollbad, Lotion, direkte Anwendung, Creme
Warzen: Direkte Anwendung
Windeldermatitis: Lotion, Teebaumcreme ohne chemische Inhaltsstoffe
Wunden: Waschung, Verband, direkte Anwendung

Beispiele für die Anwendung in der Zahnmedizin:

Zahnfleischentzündung: Spülung, direkte Anwendung, Teebaumzahncreme*
Zahnschmerzen: Spülung, direkte Anwendung
Zahnfleischbluten: Spülung, direkte Anwendung, Teebaumzahncreme*
Karies: Spülung, direkte Anwendung, Teebaumzahncreme*
Parodontose: Spülung, direkte Anwendung, Teebaumzahncreme*
Entzündungen der Mundschleimhaut: Spülung, direkte Anwendung
Zahnabszesse: Spülung, direkte Anwendung
Mundfäule/Aphthen: Spülung, direkte Anwendung

*Hinweis: Es ist keine spezielle Teebaumzahncreme erforderlich, da auch diese oft chemische Zusätze und nur geringe Anteile Teebaumöl enthalten. Ein bis zwei Tropfen auf die üblicherweise benutzte Zahncreme haben die gleiche Wirkung.

Zur Behandlung von Entzündungen, Abszessen und Stomatitis haben sich folgende Mischungen sehr gut bewährt:

1 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
1 ml Salbeiöl (Salvia lavandulifolia) - thujonarmes spanisches Öl
1 ml Pfefferminzöl (Mentha piperita)
1 ml Lavendelöl (Lavandula angustifolia)
5 Tr. Lösungsvermittler

oder eine geschmacklich ausgewogenere Mischung aus

1 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
1 ml Pfefferminzöl (Mentha piperita)
2 ml Krauseminzeöl (Mentha spicata)
1 ml Lavendelöl (Lavandula angustifolia)
5 Tr. Lösungsvermittler

Dosierung: 5 Tropfen der Mischung auf 2-3 Eßlöffel Wasser zur Mundspülung. - Nicht nachspülen!

Bei Mundfäule vor dem Essen die Aphthen direkt mit Teebaumöl betupfen. Für Kinder sollte das Teebaumöl zur Geschmacksverbesserung 1:1 mit einem Speiseöl vermischt werden. Nach dem Essen und vor dem Zubettgehen eine Mundspülung mit o.g. Mischungen.

Mundwasser zur vorbeugenden Anwendung gegen Karies und Parodontose:

2 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
2 ml Pfefferminzöl (Mentha piperita)
4 ml Krauseminzeöl (Mentha spicata)
1 ml Thymianöl (Thymus vulgaris)
4 ml Lavendelöl (Lavandula angustifolia)
0,5 ml Lösungsvermittler

Dosierung: 5 Tropfen der Mischung auf 1/2 Glas Wasser zur Mundspülung oder in der Munddusche nach jedem Zähneputzen. - Nicht nachspülen!

Wichtig ist allerdings und deshalb hier nochmals zu betonen, daß die Heilwirkung der genannten Anwendungen und Mischungen nur mit Ölen einwandfreier Qualität erreicht werden kann, die aus verständlichen Gründen keinerlei Rückstände von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln enthalten dürfen!
Ein solcher Nachweis ist nur durch eine gaschromatografische Untersuchung zu gewährleisten.Wird neben der richtigen Zusammensetzung auch eine effektive Dosierung beachtet, kann sich die antiseptische und heilende Wirkung des Teebaumöls voll entfalten und das australische Naturprodukt wahre Wunder wirken.


Ätherische Öle Heilöle Nahrungsergänzung
Ätherische Öle Index Heilöle Index Nahrungsergänzung Index

Fragen ? - Kritik ? - Anregungen ? - Ich freue mich auf Ihre Post:
Ed Erutan

© Copyright 1998 by Ed Erutan Letzte Änderung: 01.08.99