Die Natur heilt - Borretschöl
-Was Sie schon immer über pflanzliche Heilöle wissen wollten-


Borretschöl

Borago officinalis
Pflanzenfamilie Boraginaceae


Bei vielen Menschen ist trockene Haut eine Veranlagung, die häufig auch auf eine Überreaktion des körpereigenen Abwehrsystems zurückgeführt werden kann. Hautirritationen sind von Mensch zu Mensch verschieden und können durch viele unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden.
Typische Auslösefaktoren bei psychischen Belastungen sind Streß, Angst und Trauer; bei Allergenen handelt es sich meistens um Pollen, Nahrungsmittel und Kosmetika.
Es wurde festgestellt, daß die Neigung zu trockener, schuppiger Haut weitgehend vererbt ist und sehr eng mit dem seelischen Zustand, der Lebensführung, aber auch mit den Umwelteinflüssen zusammenhängt, denen der Mensch ausgesetzt ist.
Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse verbunden, die kontinuierlich Hautfett produziert, das entlang des Haarbalgs auf die Hautoberfläche gelangt. Hautjucken, schuppige und extrem trockene Haut ist die unangenehme und lästige Folge einer verminderten Talgproduktion.
In den meisten Fällen machen sich diese Symptome bereits in den ersten fünf Lebensjahren deutlich bemerkbar,
bei anderen noch vor der Pubertät.

Meist verbessert sich das Hautbild aber schon gegen Ende des fünften Lebensjahres bzw.direkt nach der Pubertät. Bei einer Minderheit stellen sich die Probleme erst später ein, bleiben dann aber oft über viele Jahre präsent und klingen erst mit zunehmendem Alter allmählich ab.
Als Ursachen wurden u.a. der Kontakt mit hautreizenden Stoffen, klimatische Einflüsse oder auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten bekannt.
Vor einigen Jahren wurde festgestellt, daß sowohl Hauttrockenheit als auch Juckreiz meistens auf eine Unterversorgung an Gamma-Linolensäure (GLS)
zurückzuführen sind.
Die Aufnahme von ungesättigten Omega-6-Fettsäuren gilt schon seit über 30 Jahren al
s Ernährungstip im Kampf gegen schuppige, juckende Haut jeden Alters.
Gamma-Linolensäure wird durch ein körpereigenes Enzym aus der ungesättigten Linolsäure, die dem Körper über die Nahrung zugeführt wird, gebildet. Funktioniert dieses Enzym nicht optimal, oder erhält die Nahrung nicht genügend Linolensäure, kann GLS nicht in ausreichenden Mengen gebildet werden.
Dadurch wird die Hautfunktion stark beeinträchtigt, denn GLS ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Haut, sondern dient auch als Vorstufe für die Bildung wichtiger Gewebshormone.
Ein solches Gewebshormon ist Prostaglandin E1, von dem bekannt ist, daß es entzündungs-hemmende und juckreizmindernde Eigenschaften besitzt.
Gammalinolensäure senkt darüber hinaus den Blutdruck, lindert übermäßige Blutverklumpung (Infarkt), kann Ekzeme lindern und vermindert abnormale Zellentwicklung (Krebs).

Verfügen z.B. stillende Mütter nicht über genügend körpereigene GLS, bieten sich als GLS-Lieferanten kaltgepresstes Borretschsamen-, Schwarzkümmel-, Nachtkerzen- und Hanföl an.
Auf diese Weise kann die Versorgung mit Gamma-Linolensäure optimiert und genügend GLS über die Muttermilch an das Baby weitergeben werden. Zur GLS-Ergänzung können die Öle auch direkt über die Flaschennahrung zugefüttert werden.

Auf der Suche nach natürlichen Quellen Linolensäure wurde Borretschsamenöl mit einem Anteil von ca. 22 % gefunden und ist bei Hauttrockenheit die optimale Nahrungsergänzung.

Schwarzkümmelöl hingegen hat sich durch seine besondere Zusammensetzung als optimales Mittel bei der Bekäpfung von Allergien und Neurodermitis bewährt (mehr info unter Schwarzkümmelöl), während mit Hanf- als auch Nachtkerzenöl bei der äußeren Behandlung von Hautproblemen sehr gute Erfahrungen gemacht wurden. (Siehe dort)

Achten Sie besonders darauf, daß die Öle kalt gepresst, bzw. extrahiert wurden! Durch Wärmebehandlung (Raffination) werden viele, wertvolle Inhaltsstoffe zerstört !

Das Analysezertifikat eines kalt gepressten, naturbelassenen Borretschöles wurde mir freundlicherweise von der Firma Nature zur Verfügung gestellt.


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© Copyright 1998 by Ed Erutan Letzte Änderung: 16.02.2004