Die Natur heilt - Calendulaöl
-Was Sie schon immer über pflanzliche Heilöle wissen wollten-

Calendulaöl

Calendula officinalis
Pflanzenfamilie Asteraceae

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Ringelblume werden durch Mazeration entzogen. Die Blüten der in Mittel- und Südeuropa beheimateten Pflanze werden dazu mehrere Wochen in einem fetten Öl - meist Oliven- oder Sojaöl - in geschlossenen Glasbehältern der Sonne ausgesetzt.
Das rötlichgelbe Calendulaöl hat einen leichten Kräutergeruch, wirkt wundheilend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und regt die Gewebebildung an.

Wirkungshinweise:Kräuterbücher der Vergangenheit loben die Calendulapflanze als Heilmittel für alle erdenklichen Verletzungen und Schädigungen der Haut und des Gewebes. Mit Extrakten aus Calendulablüten wurden äußerlich ( in Form von feuchten Umschlägen und eingearbeitet in Salben) Wunden mit verzögerter Heiltendenz, Verbrennungen (u.a. Sonnenbrand), Ekzeme, Risse und Schnitte, Abschürfungen, Schrunden, aufgescheuerte Hautpartien, entzündliche Schleimhaut, Wundliegen, Akne.. Bei offenen Verletzungen wird der Wundverschluß gefördert; die Heilung gehr rasch vonstatten. Bei Haut und Geweben, die durch äußere Einflüsse angegriffen oder geschädigt sind (Verbrennungen usw.) klingt die Entzündungsreaktion schnell ab, die Entzündungsanfälligkeit wird weitgehend herabgesetzt. In der Kräuterkosmetik wird Präparaten, die einen Calendula-Extrakt enthalten, ein günstiger Einfluß auf empfindliche und dadurch leicht entzündliche Haut zugeschrieben. Bekannt ist von früher auch die Anwendung von Calendulablüten-Aufgüssen (Kompressen) für Schönheitszwecke zur Tonisierung der Haut. Einige Inhaltsstoffe weisen auch auf krampflösende Eigenschaften hin.
Auch bei Verstauchungen, Prellungen und Blutergüssen hat sich Calendulaöl bewährt. In der kosmetischen Anwendung wird das Öl bei trockener Altershaut, sowie in Sonnenschutzmitteln, Babyölen und Hautschutzcremes eingesetzt.

In den letzten Jahrzehnten hat die pharmakologische Forschung erkannt,daß weder synthetisch nachgebaute Pflanzenstoffe, noch aus Pflanzen isolierte Einzelbestandteile den aus den Pflanzen extrahierten Gesamtkomplexen gleichwertig sind.
Bei der Synthese und Isolierung kann nicht die Vielzahl der natürlichen Begleitstoffe erfaßt werden, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen.

Calendulaöl empfiehlt sich in Mischung mit anderen wertvollen Ölen z.B. Weizenkeim-, Macadamia-, Wildrosen-, oder Aloe-Vera-Öl als vorzügliches Trägeröl für den Einsatz bei rauher, spröder, aufgesprungener oder sonnengeschädigter Haut.
Es eignet sich für alle Hauttypen und wird bevorzugt zur Pflege von Alters- und empfindlicher Babyhaut angewendet.
Durch Zusatz ätherischer Öle läßt sich die heilende Wirkung des Calendulaöls gezielt für spezielle Anwendungen noch steigern.


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Ed Erutan

© Copyright 1998 by Ed Erutan Letzte Änderung: 17.02.2004