Karottenöl
-Was Sie schon immer über pflanzliche Heilöle wissen wollten-


Kiwisamenöl

Actinidia chinensis

Die Kiwi - Frucht

Die Kiwi oder auch Chinesische Stachelbeere ist die kugelig bis eiförmige, essbare Frucht der ursprünglich Chinesischen Rankpflanze.
Die Kiwi ist eine zweihäusige (das heißt, es werden männliche und weibliche Pflanzen benötigt), Laub-abwerfende Kletterpflanze, die einige Hundert Früchte tragen kann.
Die Frucht kann bis zu 8cm und größer werden. Die Schale ist grün- bis rostbraun und haarig, das Fruchtfleisch grün bzw. gelb und saftig. Je nach Reifegrad schmeckt die Kiwi säuerlich bis süß.
Die gelbe Kiwi besitzt weniger Fruchtsäure und ein süßeres Aroma und ihre Schale ist glatter.
Neben den hier bekannten Früchten aus dem Laden gibt es noch andere Kiwiarten mit kleineren (etwa 2cm großen) Früchten, deren Schale unbehaart ist.
Diese Pflanzen (Actinidia arguta) sind frosthärter und bilden auch in unseren Breitengraden Früchte aus, wenn zur Blütezeit der weiblichen Pflanze mindestens ein männliches Exemplar in der Umgebung blüht.

Kiwifrucht

Inhaltsstoffe

Kiwis enthalten je 100g Frucht etwa 80mg Vitamin C (zum Vergleich: rote Paprika bis zu 400mg je 100g). Sie enthalten außerdem ein Eiweiß-lösendes Enzym (Actinidin), das jedoch durch Erhitzen neutralisiert werden kann.
Rohe Kiwis vertragen sich deshalb nicht mit Milchprodukten - die Speise wird nach wenigen Minuten bitter, wenn die Früchte roh hinzugefügt werden, weil das Enzym der Frucht das Milcheiweiß zersetzt.
Abhilfe schafft kurzes Dünsten mit etwas Zucker und Wasser oder Saft.
Andererseits sind rohe Kiwis ein guter Nachtisch für eiweißreiche Speisen, da das Enzym die Verdauung der Eiweiße erleichtert.

Anbau

Der Name Kiwi für diese Frucht wurde aus marktstrategischen Überlegungen in Neuseeland erfunden und leitet sich vom Kiwi-Vogel ab.
Neuseeland ist nach wie vor der führende Produzent von Kiwifrüchten, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Staaten, Italien, Spanien und Japan.
In China und Taiwan werden Kiwis vorwiegend in der bergigen Region von Chang Jiang und Sichuan angebaut.

Da die Kultur ohne den Einsatz intensiver chemischer Pflanzenschutzmaßnahmen nur bedingt möglich ist, wurden die in Kiwifrüchten zulässigen Höchstmengen für einzelne Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe besonders hoch angesetzt.

Kiwisamenöl

Nicht nur die Kiwifrucht als solche ist ein wertvolles Nahrungsmittel.

Inzwischen wurde festgestellt, dass die Kerne/Samen der Kiwifrucht in hohem Maße Omega-3 (ca. 65% alpha-Linolensäure) und Omega-6 (ca. 15% Linolsäure)-Fettsäuren enthält, die in dieser Konzentration bisher nur in Fischölen nachgewiesen werden konnten. Mittels CO2-Extraktion ist es inzwischen möglich, das in den Kiwi-Samen enthaltene Kiwisamenöl auf umweltfreundliche Weise zu extrahieren ohne die wertvollen Inhaltsstoffe zu beeinträchtigen.

Die enthaltenen Fettsäuren sind essentiell - d.h. sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden da sie nicht vom Körper hergestellt werden können. Sie werden vor allem für folgende Körperfunktionen benötigt: Herz - Kreislauf, Blutgefäße, Zellbildung, Gehirn und Augen, Embryonalentwicklung, Hormonhaushalt (Eicosanoide), Vorstufe von DHA, das sich positiv auf Entzündungsprozesse auswirkt, lindert rheumatische Beschwerden.

Da zur Gewinnung dieses hochwertigen Öles nur ausgewählte Sorten aus bestimmten Anbaugebieten verwendet werden können (z.Zt. Neuseeland), wird das Angebot an Kiwisamenöl in absehbarer Zeit recht knapp bleiben.

Das Analysezertifikat eines naturbelassenen Kiwiöles wurde mir freundlicherweise von der Firma "Nature" zur Verfügung gestellt.


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